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Artikel mit Tag ‘eBay’

Blogbuzzter #1: Greenpeace, Kobe Bryant und Microsoft Vista Street Band

2008-05-05 von Cordula in Blogbuzzter

Diesen Monat sind wieder eine Menge spannende Sachen im Web passiert. Und weil wir auf BuzzParadise leider unmöglich immer über alles berichten können, haben wir uns etwas Neues ausgedacht: Von nun an präsentieren wir euch jeden Monat unseren Blogbuzzter (man beachte bitte das Wortspiel, wir sind nämlich sehr stolz drauf ;) ), in dem wir die besten Buzze der letzten vier Wochen Revue passieren lassen. Hier kommt Nummer eins, viel Spaß beim Lesen!

  • Greenpeace versus Dove: Nach dem Erfolg von Doves Werbespot “Evolution” schlägt Greenpeace den Kosmetikkonzern mit seinen eigenen Waffen und macht auf die problematische Verwendung von Palmöl in Pflegeprodukten aufmerksam.
  • Kobe Bryants Supersprung: Der locker-flockige Hopser des amerikanischen Basketballstars über einen Aston Martin beschäftigte wochenlang die Gemüter. (Anm. d. Teams: Natürlich ist das ein Fake – Kobe ist doch nicht lebensmüde!)
  • Microsoft Vista Street Band: Lange glaubten viele, dieses Microsoft-interne Spaßprodukt sei ein ernst gemeintes Motivationsvideo, und dementsprechend harsch fiel die Kritik mal wieder aus. Aber Leute, ob ihr’s glaubt oder nicht, auch bei Microsoft hat man Humor!
  • Und natürlich die Twitter-Affaire: Rocketboom-Gründer Andrew Baron versuchte, seinen persönlichen Twitter-Account bei Ebay zu versteigern, Kontakte inklusive. Großer Aufschrei, und das Ergebnis: Ehrlich gesagt, wir wissen es nicht. Nix zu finden auf Google. Informationen nehmen wir gerne entgegen!
  • Blick ins Ausland: Was für uns „Deutschland sucht den Superstar“ ist heißt in Frankreich „La nouvelle star“. Gleiches Prinzip, ähnlich peinliche Auftritte von selbstbewussten Möchtegern-Künstlern wie zum Beispiel von Cindy Sander. Die scheint ihren Rausschmiss aus dem Programm verwunden zu haben und hat den Song „Papillon de Lumière“ herausgebracht, über den sich seitdem ganz Frankreich köstlich amüsiert. Ihr dürft auch mitlachen (keine Sorge, man braucht dafür kein Französisch zu können):


Private Daten zum Höchstpreis - Andrew Baron verkauft Twitter-Account

2008-04-15 von Katja in What's hot, what's not

Wie viel ist ein Twitter-Account mit etwa 1.500 Followern wohl wert? Diese Frage stellte sich jüngst Rocketboom-Gründer Andrew Baron und annoncierte flugs seinen Account bei eBay. Nicht allein die Neugierde, wieviel sein Profil wohl einbringen würde, trieb Baron an, sondern vielmehr die Frage wie Twitter angesichts des “Ausverkaufs” persönlicher Daten und damit eines möglichen Verstoßes gegen den Schutz der Privatsphäre seiner Mitglieder reagieren würde. Das Pikante daran: aus den Allgemeinen Geschäftsbedingungen Twitters geht in keine Weise ein Verbot über den Verkauf eines Profils hervor.

twitter-account.JPG

Sieben Tage vor Beendigung der Auktion beläuft sich der Preis bereits auf 1.550 Dollar. Die Zahl von Barons Followern steigt täglich an. Der oder die Höchstbietende soll, so ist es laut Baron intendiert, nach eingegangener Zahlung den Zugang zu seinem Twitter-Account erhalten und damit auch die Möglichkeit, eine riesige Follower-Gemeinde zu erreichen. Auch wenn der Account Barons nach einem Verkauf von Twitter sicher bald gelöscht werden wird - besser kann man wohl kaum PR für den mangelnden Schutz der Mitglieder machen. Oder hatte Baron vielmehr Publicity für Rocketboom im Sinn?

Die Auktion läuft noch bis zum 22. April.


Kick her like Jimmy Wales - Trennung a la Web 2.0

2008-03-07 von Katja in What's hot, what's not

Es gibt viele ganz wundervolle Arten sich vom Partner zu trennen. Die einfachste und sicher gängigste Methode: sich Anschreien, auseinandergehen und nie wieder zusammenkommen. Meistens erfahren die Freunde der Zerflossenen von dem Ende der Liaison dann, wenn nachts ununterbrochen an der Wohnungstür Sturm geklingelt wird oder die Mailbox am nächsten Morgen 48 neue Anrufe anzeigt.

Eine etwas andere Variante des Schlussmachens schoss gerade wie ein frisch geschärfter Pfeil durchs Web: Wikipedia-Gründer Jimmy Wales verkündete die Trennung von seiner Freundin in bester Web 2.0 Manier – auf seinem Wiki Profil. Vielleicht ist ihm dieser Schritt mittlerweile richtig peinlich, denn nun häufen sich die Richtigstellungen auf seinem Blog. Dieses Zurückrudern scheint die Verlassene Rachel Marsden jedenfalls keineswegs zu beeindrucken – mittlerweile bietet sie die textilen Hinterlassenschaften ihres Ex-Lovers bei eBay feil. Nette Retourkutsche einer Gekränkten, wenngleich auch nicht besonders mutig – allerdings einfallsreicher als die Schlussmachkünste Nadja Abd El Farrags, die einst für erneutes Mitleid sorgte, als sie sich von Produzent Ralph Siegel via SMS trennte.

Vielleicht hätte Naddel ausnahmsweise mal zum Buch greifen sollen. Im jüngst erschienenen Roman „100 Ways to leave your Lover“ von Cécile Slanka hätte sie eintauchen und sich ganz praktisch eine etwas originellere Dramaturgie aussuchen können. Wem das Lesen dann doch zu schwer fällt, dem wird äußerst anregend wieder einmal bei Youtube geholfen:

Bis dahin heißt es wahlweise weiter Kopfschütteln oder Staunen. Wer sich öffentlichkeitswirksam bis ins Private hinein inszeniert, der sollte ebenso gut virtuelle Schläge unter die Gürtellinie einstecken können.



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