Im Internet wimmelt es nur so von Blogs, von guten und von weniger guten. Da ist es manchmal verführerisch, sich über die miseraaaaable Qualität eines Artikels aufzuregen. Das Wichtigste vergisst man dabei leicht (wie bei so vielen Dingen im Leben…nein, ich werde jetzt nicht philosophisch. Klammer zu.) – hier in Deutschland dürfen wir im Web veröffentlichen, was wir wollen. Jeder von uns. Niemand schreibt uns vor, was wir zu denken und zu sagen haben. Und das darf bei weitem nicht jeder auf dieser Welt.
Erst letzte Woche wurde in Marokko ein Blogger verhaftet und zu einer zweijährigen Freiheitsstrafe verurteilt, weil er in einem satirischen Artikel im Internetmagazin Hespress seinen Monarchen kritisiert hatte. Dabei hat er weder Volksverhetzung betrieben noch zum Sturz des Königshauses aufgefordert. Er hatte lediglich seine Kritik angesichts der Sozialpolitik seines Landes geäußert, die seiner Meinung nach eine „Kultur der Abhängigkeit“ schaffe. Das zählt als Majestätsbeleidigung, und schwups saß er hinter Gittern. Er wurde zwar einstweilen wieder freigelassen, aber die Anklage ist noch nicht aus der Welt.
Zur Verteidigung Marokkos muss man sagen, dass es dort weitaus mehr Blogs gibt als in anderen arabischen Ländern wie z. B. Algerien oder Tunesien, und dass Blogger dort nicht systematisch verfolgt werden.
Und dennoch. Ich will hier nicht behaupten, dass ich ein Experte in marokkanischer Sozialpolitik bin. Aber wenn auch nur ein Mensch verhaftet wird, weil er friedlich seine Meinung äußert, dann verstößt das gegen die Menschenrechte. „Einmal ist keinmal“ ist einfach nur Unsinn. Einmal ist immer einmal, und in vielen Fällen ist es einmal zuviel.
Für alle, die gerne verreisen und dazu diesen Sommer noch keine Gelegenheit hatten, haben wir heute einen guten Tipp. ReadyToLeave.ch, das größte Sommer-Reisegewinnspiel in der Schweiz, verlost regelmäßig Wochenendtrips für zwei Personen in europäische Städte. Man muss sich nur anmelden und erklären, warum man die Reise gewinnen möchte. Die Gewinner werden jede Woche durch ein ausgeklügeltes Abstimmungssystem ermittelt und fliegen von Genf oder Basel aus los. Um es noch spannender zu machen, erfahren sie erst kurz vorher, wohin die Reise geht. Unter den Personen, die für die Teilnehmer abstimmen, wird ebenfalls eine Reise verlost. Mitmachen lohnt sich also.
Um für ReadyToLeave zu werben führt BuzzParadise eine Aktion mit Schweizer Bloggern durch. Wie das geht? Schreiben Sie einen Blogpost (ca. 400-500 Wörter) über den Wettbewerb und Ihre Traumwochenendreise, stellen Sie das Banner auf Ihren Blog und schicken Sie uns den Link zu Ihrem Artikel. Dafür schenken wir Ihnen einen Hin- und Rückflug zu einem bestimmten Flugziel, mit Abflug von Genf oder Basel. Einzige Bedingung: Sie müssen in der Schweiz oder nahe der Schweizer Grenze wohnen.
Einige Plätze sind noch frei – wir freuen uns auf Ihre Artikel und wünschen schon jetzt allen erfolgreichen Teilnehmern eine gute Reise!
Anfang des Jahres hatte BuzzParadise eine Werbekampagne für Passionata durchgeführt und dazu Blogger aus mehreren europäischen Ländern (Deutschland, Spanien, Italien, Frankreich, Belgien, Großbritannien und den Niederlanden) eingeladen. Jetzt ist die Kampagne in die zweite Runde gegangen. Aus Anlass des Erscheinens des Werbespots von David LaChapelle erhalten bald einige unserer deutschen BuzzAngels in Vorpremiere ein PassioBuzzKit.
Die von unserem Team mit viel Liebe zusammengestellten Päckchen wurden diese Woche auf die Reise geschickt. Allen Empfängern viel Spaß beim Auspacken und Anprobieren!
Kürzlich hat BuzzParadise eine Kampagne mit EMI Music gestartet.
12 musikinteressierte Blogger hatten die Gelegenheit, das neue Album ‚Last Night’ von MOBY vor allen anderen Liebhabern des Musikers zu hören!
Wir haben unseren MOBY-Fans ein kleines, feines BuzzKit zusammengestellt. Es enthielt das neue Album ‚Last Night’, ein MOBY-Tshirt sowie einen USB-Stick mit Fotos und Videos zum Album und Musiker.
Mehr als 300.000 Menschen strömten bereits zum diesjährigen 78. Internationalen Auto-Salon, der noch bis Mitte März in Genf seine Pforten für Liebhaber aller PS-Klassen und ausgefallener Designs geöffnet hat. Auch 15 Blogger aus der Schweiz wurden von BuzzParadise dazu eingeladen, am Wochenende nicht nur sämtliche Neuheiten auf der Messe zu bewundern, sondern auch exklusiv den neuen C5 von Citroën ausgiebig zu testen.
Zur gleichen Zeit in Großbritannien: ein schneidiger, blonder, blauäugiger, junger Mann befindet sich vor verschneiter Schwarzwaldkulisse in einem Fechtkampf – nicht zufällig gewinnt er gegen seinen Kontrahenten und auch nicht zufällig wandert dabei ein kleiner, kaum sichtbarer Schatten auf seiner Oberlippe entlang. Marschmusik unterstreicht seinen triumphalen Siegeszug – der Kämpfer steigt in seine Limousine und fährt kraftvoll durch die verschneite Landschaft. Es geht vorbei an einem verfremdeten gusseisernen Reichsadler, Gartenzwergen, eine Blaskapelle spielt en passant einen Marsch und schließlich muss auch mal der stärkste Ritter eine Pause einlegen.
Das sind die ersten 45 Sekunden des momentan in Großbritannien zur besten Zeit gesendeten Werbespots „The New Citroën C5 – Unmistakeably German“. Was zu Beginn noch mit einer noch harmlosen Aneinanderreihung von Klischees über Deutsche in Großbritannien beginnt, mündet schließlich in einer maximalen Häufung von Symbolen des nationalsozialistischen Deutschlands. Auf der Autobahn rauscht der schneidige Neuwagen an einem mit altdeutscher Schrift montierten Schild „Berlin 108 Km“ vorbei. Die Zahl ist, wie alle Symbole im Film, sorgfältig gewählt. Die Ziffer Null als Leerstelle betrachtet, schrumpft die Kilometerzahl auf 18, was in der rechten Szene als Synonym für die Initialien Adolf Hitlers verwendet wird.
Was sich hier die Agentur Euro RSCG für die britische Zielgruppe ausgedacht hat – Briten schwören auf deutsche Automobilhersteller und würden daher Volkswagen, BMW oder Mercedes Benz eher den Vortritt lassen, als Citroën, scheint sich jedoch nicht nur auf der Insel großer Beliebtheit zu erfreuen. Der mittlerweile bei Youtube kursierende Fernsehspot erreichte bereits knapp 70.000 Views innerhalb von zwei Wochen. Die Reaktionen der deutschen User sind gespalten: von tosendem Applaus für eine bis auf die Spitze getriebene Übertreibung im Spiel mit den Klischees bis hin zu befremdlichem Empfinden beim Anblick der nationalsozialistischen Ästhetik.
Aufmerksamkeit hat Citroën durch diesen Spot ohne Zweifel generiert, bleibt nur die spannende Frage, wie das neue Modell auf dem deutschen Markt an den Kunden gebracht werden soll?
Recent Comments
haha. ja die Radiopannen sind wirklich ein Vergnügen
Es ist genull nau uhr
ich lach mich noch immer schlapp
Ich find’s großartig, egal, ob nun esoterisch angehaucht oder nicht, es ist einfach eine lustige Sache,...
Irgendwie finde ich die Molly schon cool… http://www.youtube.com/watch?v =85ax2JLMJo0...
a. über siebentausend BuzzAngels b. GMail sandbox c. http://de.blog.buzzparadise.co m/problembar-csu-es-bebt-in...
Hallo, hier meine Antworten auf die Fragen: a) über 7000 b) GMail Sandbox für iGoogle c)...