Witze oder gar Komödien über Hitler und die Nazizeit sind in Deutschland noch ein heikles Thema - erinnern wir uns bloß an die heftigen Diskussionen über „Mein Führer – Die wirklich wahrste Wahrheit über Adolf Hitler“ mit Helge Schneider in der Hauptrolle.
Erst seit ein paar Jahren wird dieses Kapitel unserer Geschichte häufiger von einer humorvollen Seite aufgearbeitet, in Clips wie „Ich hock in meinem Boncker“ oder dem Film der „Der Wixxer“ mit Christoph Maria Herbst als Butler Adolf Hatler.
Im englischsprachigen Ausland hat man dagegen weitaus weniger Scheu, Hitler zu parodieren. Diese neu „synchronisierte“ Szene aus „Der Untergang“ geistert schon seit Wochen durchs Netz und zeigt Bruno Ganz, wie er ob der Unzuverlässigkeit von Twitter in Rage gerät.
Darf man so was? Sind wir Deutschen da überempfindlich, oder sollte man über solche ernsten Themen wirklich keine Witze machen? Was denkt ihr?
Wer, Hari Putter? Ist das der Bruder von Barry Trotter? Nein. Und es ist auch keine neue, magische Lautschrift (obwohl es höchste Zeit wäre, mal eine zu erfinden, die man auch lesen kann, ohne vorher extra einen Lautsprachkurs zu machen). Hari Puttar gibt es tatsächlich, und mit dem Zauberlehrling aus J. K. Rowlings Büchern hat er nicht das Geringste zu tun, bis auf die merkwürdige Ähnlichkeit der Namen.
„Hari Puttar: A Comedy of Terrors“ ist der Titel eines Bollywood-Films, der diesen Herbst in die indischen Kinos kommt. Warner Bros hatte dagegen geklagt, weil der Name zu sehr an „Harry Potter“ erinnere und deshalb Verwechslungsgefahr bestehe. Das Gericht in Neu-Delhi wies nun die Klage ab: Die Leser der Harry Potter-Bücher seien „ausreichend gebildet“, um da unterscheiden zu können.
Aber vielleicht könnte man sich den Film über die Abenteur von Klein-Hari in England ja trotzdem mal angucken – wer weiß, ob die Produzenten noch mehr dezente, zauberhafte Anspielungen eingebaut haben? Denn bis zum 17. Juli 2008 dauert es noch laaaaaaaaaaaange. Dass 25 Minuten des Films “Harry Potter und der Halbblutprinz” in IMAX 3D gedreht worden sind ist da auch nur ein schwacher Trost. Und Barry Trotter boykottiert man an eingefleischter Hogwartsfan sowieso. Da hilft nur noch eins: das echte Buch aufschlagen und lesen, bis der Film (endlich) kommt.
PS: Steht Zaubererbeleidigung eigentlich unter Strafe?
Im Internet wimmelt es nur so von Blogs, von guten und von weniger guten. Da ist es manchmal verführerisch, sich über die miseraaaaable Qualität eines Artikels aufzuregen. Das Wichtigste vergisst man dabei leicht (wie bei so vielen Dingen im Leben…nein, ich werde jetzt nicht philosophisch. Klammer zu.) – hier in Deutschland dürfen wir im Web veröffentlichen, was wir wollen. Jeder von uns. Niemand schreibt uns vor, was wir zu denken und zu sagen haben. Und das darf bei weitem nicht jeder auf dieser Welt.
Erst letzte Woche wurde in Marokko ein Blogger verhaftet und zu einer zweijährigen Freiheitsstrafe verurteilt, weil er in einem satirischen Artikel im Internetmagazin Hespress seinen Monarchen kritisiert hatte. Dabei hat er weder Volksverhetzung betrieben noch zum Sturz des Königshauses aufgefordert. Er hatte lediglich seine Kritik angesichts der Sozialpolitik seines Landes geäußert, die seiner Meinung nach eine „Kultur der Abhängigkeit“ schaffe. Das zählt als Majestätsbeleidigung, und schwups saß er hinter Gittern. Er wurde zwar einstweilen wieder freigelassen, aber die Anklage ist noch nicht aus der Welt.
Zur Verteidigung Marokkos muss man sagen, dass es dort weitaus mehr Blogs gibt als in anderen arabischen Ländern wie z. B. Algerien oder Tunesien, und dass Blogger dort nicht systematisch verfolgt werden.
Und dennoch. Ich will hier nicht behaupten, dass ich ein Experte in marokkanischer Sozialpolitik bin. Aber wenn auch nur ein Mensch verhaftet wird, weil er friedlich seine Meinung äußert, dann verstößt das gegen die Menschenrechte. „Einmal ist keinmal“ ist einfach nur Unsinn. Einmal ist immer einmal, und in vielen Fällen ist es einmal zuviel.
Gestern haben wir euch vom Large Hadron Collider des CERN in Genf erzählt, dem gigantischen Teilchenbeschleuniger, der die Menschheit auf der Suche nach dem Higgs-Teilchen ein gutes Stück weiterbringen soll. (Oder aber nebenher in die Luft jagt, je nachdem…)
Wie das genau funktioniert (das mit dem Higgs-Teilchen meine ich) hat man uns zwar mehrfach zu erklären versucht, aber mal ehrlich – ich persönlich kenne nur zwei Menschen, die das wirklich begriffen haben (beide sind Physiker bis über beide Ohren, richtig). Und ich bin mir ziemlich sicher, dass selbst die Nachrichtensprecher mit ihren toll tiefen Stimmen und ihrem souveränem Auftreten nicht alle so ganz kapiert haben, was sie dem deutschen Volk da gerade in den Abendnachrichten nahebringen.
Wer unbedingt verstehen will, was passiert, wenn man Protonen mit Lichtgeschwindigkeit aufeinander loslässt, dem sei dieses Video ans Herz gelegt: Alpinecat erklärt uns alles ganz einfach, in Rap-Form! Wer sagt, dass man durch Musik nichts lernen kann?
Das also war des Pudels KERN… Die Aufregung in den Nachrichten gestern hat wohl jeder mitbekommen: Im Europäischen Kernforschungszentrum CERN bei Genf wurde der größte Teilchenbeschleuniger der Welt (kurz LHC, für Large Hadron Collider) in Betrieb genommen. Und zur Überraschung der Forscher hat die Anlage, die über 15 Jahre lang entwickelt wurde und bisher nur theoretisch “getestet” werden konnte, gleich einwandfrei funktioniert. Einen großen Glückwunsch also an das Team!
Im LHC wollen rund zehntausend Wissenschaftler aus über sechzig Ländern die Vorgänge simulieren, die sich direkt nach dem Urknall abgespielt haben müssten. Und sie wollen das Higgs-Teilchen finden. (Fragt mich bitte nicht, wie das aussieht - noch hat es niemand gesehen…)
Das freudige Ereignis wurde aber nicht überall mit Begeisterung aufgenommen – nicht nur in der Blogosphäre ging die Angst um, dass das Urknallexperiment schwarze Löcher produzieren könnte. Aber viele Wissenschaftler beruhigen uns: Das, was da simuliert wird, spielt sich täglich hundertfach in der Natur ab. Ganz ohne schwarze Löcher, ohne Risiken und Nebenwirkungen. Keine Sorge also – wir (und der Buzz) bleiben euch erhalten.
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haha. ja die Radiopannen sind wirklich ein Vergnügen
Es ist genull nau uhr
ich lach mich noch immer schlapp
Ich find’s großartig, egal, ob nun esoterisch angehaucht oder nicht, es ist einfach eine lustige Sache,...
Irgendwie finde ich die Molly schon cool… http://www.youtube.com/watch?v =85ax2JLMJo0...
a. über siebentausend BuzzAngels b. GMail sandbox c. http://de.blog.buzzparadise.co m/problembar-csu-es-bebt-in...
Hallo, hier meine Antworten auf die Fragen: a) über 7000 b) GMail Sandbox für iGoogle c)...