Am 15. Oktober ist Blog Action Day! Der Blog Action Day ist ein Non-Profit-Aktionstag, der einmal im Jahr stattfindet. An diesem Tag beschäftigen sich Blogger, Podcaster und Videocaster auf der ganzen Welt einen Tag lang mit dem gleichen Thema. Ziel dieser globalen Diskussion ist es, Meinungen und Ideen auszutauschen. Letztes Jahr ging es um Umwelt, das Thema dieses Jahr lautet Globale Armut.
Wenn ihr mitmachen wollt habt ihr mehrere Möglichkeiten:
Ihr könnt am 15. Oktober einen Beitrag veröffentlichen. Dafür müsst ihr euch vorher hier registrieren.
Außerdem könnt ihr die Werbeeinnahmen, die euer Blog an diesem Tag generiert, für ein Armutsbekämpfungsprojekt spenden. Blog Action Day unterstützt verschiedene Organisationen, ihr könnt aber auch für eine Organisation eurer Wahl spenden.
Und ihr könnt natürlich anderen von dem Projekt erzählen. Mehr Informationen gibt es auf der offiziellen Webseite oder hier.
Na, wie wär’s mit einer guten Tat für diesen Monat?
… und schreibt deswegen ein Buch. Seit gestern ist sein viertes Werk auf dem Markt, aber wenn ihr von den ersten nichts mitgekriegt habt, dann habt ihr nichts verpasst. Nach “Nichts als die Wahrheit“, “Hinter den Kulissen” und “Nur die Harten kommen in den Garten” hat der Dieter der Nation, bekannt für seine beleidigende Art als Juror in „Deutschland sucht den Superstar“, nun einen sogenannten “Erfolgsratgeber” herausgebracht. “Der Bohlenweg. Planieren statt sanieren” heißt die Anleitung für den modernen Menschen, und Dieter kommt darin gleich auf den Punkt: “Ich will Erfolg. Ich weiß, dass das eine hochexplosive Aussage ist, aber für mich ist Erfolg das Maß aller Dinge. ERFOLG IST GEIL. Ende der Durchsage.” Aha.
Und wie wird man erfolgreich, Herr Bohlen? Indem man sich an seine höchst originelle Lebensphilosophie hält: “Alles, was sich in den Weg stellt, muss umgemäht werden. Eben planieren statt sanieren.” Interessant. Klingt so richtig sympathisch. Beispiele, wie man das am besten macht? Moment, erst erzählt uns Doktor B., was in seinem Leben alles schief gelaufen ist. Und dann erfahren wir das Allerbeste: Liebe Leser, Geld allein macht auch nicht glücklich. Denn es macht frei, aber irgendwie auch unfrei. Ach so. Hätten wir das mal eher gewusst.
Eines braucht man aber, wenn man (als Mann) glücklich sein will: Frauen. Nur als Bettgespielin natürlich, oder höchstens noch als Dekoration für auf den roten Teppich. Hach, wie schön, wir sind wieder im Mittelalter angelangt.
Wissen wir jetzt, wie man erfolgreich wird? Halt, das Wichtigste haben wir vergessen: Das Denken muss man natürlich gleich zu Anfang abschalten. Na, das erklärt einiges.
Jedes Jahr vergibt der Kölner Verleger Augustus Hofmann den „Preis der beleidigten Zuschauer“. Der wahrscheinlich nicht sehr begeisterte Preisträger dieses Jahr ist Oliver Pocher, 30 Jahre alt, seines Zeichens Komiker und gemeinsam mit Harald Schmidt in der Late-Night-Show „Schmidt & Pocher“ zu sehen. Lustig finden ihn aber nicht alle. Den Schmähpreis gewann er für seinen Rumpelstilzchentanz, mit dem er bei der EM 2008 spanische Fußballfans veräppelte. Total daneben, befand das Publikum. Buh.
Auf Platz Zwei schaffte es der Komiker Elton von Pro7, der ebenfalls im Rahmen der EM einen unpassenden Hitlervergleich von sich gegeben hatte. Das Land ist eben noch nicht reif für Naziwitze, und wird es hoffentlich auch nie werden.
Die einzigen Preisträger, die die Schmähung in Form eines Fischs tatsächlich entgegengenommen haben, sind übrigens Karl Dall und Die Sendung mit der Maus. Obwohl ich nicht verstehe, warum die Maus für die Sendeplatzpolitik von ARD bestraft wird - was kann denn der Christoph dafür, wenn die Maus sonntags morgens nicht laufen darf?
Der Herr, der den Schmäh-Preis erfunden hat, bezeichnet sich selbst als „Profizuschauer“ und kämpft seit über 20 Jahren gegen die „Auswüchse der modernen Fernsehens“. Nicht sehr erfolgreich, wie es aussieht… wir danken ihm trotzdem.
Kino macht Geschichte im Moment, könnte man sagen. Oder besser: Kino zeigt uns Geschichte. Deutsche Geschichte zur Abwechslung. Nach Kassenschlagern wie „Der Untergang“ und „Das Leben der Anderen“ wird in „Der Baader Meinhof Komplex“ nun ein weiteres Kapitel des deutschen kollektiven Gedächtnisses aufgearbeitet. Seit dem 25. September ist der Streifen von Bernd Eichinger über die Zeit des Terrors der RAF, beginnend mit dem Tod Benno Ohnesorgs 1967 bis zur Ermordung des Arbeitgeberpräsidenten Schleyer zehn Jahre später, im Kino zu sehen.
Die Meinungen der Kritiker gehen auseinander – von Begeisterung über die gelungene historische Darstellung bis hin zu dem Vorwurf des übertriebenen Action-Films ist alles vertreten. In einem Punkt sind sie sich jedoch einig: Der Film besticht durch eine ganze Riege hervorragender deutscher Schauspieler – Moritz Bleibtreu als Andreas Baader, Martina Gedeck als Ulrike Meinhof, Johanna Wokalek als Gudrun Ensslin, Alexandra Maria Lara, Bruno Ganz…
Sehr zu empfehlen also für alle, die etwas über den Deutschen Herbst wissen wollen. Denn dieser Film ist gedacht für eine junge Generation, die von diesen Ereignissen, die die BRD so stark geprägt haben, nichts mitbekommen haben.
Ein Tipp für Leseratten: Der Film basiert auf dem gleichnamigen Roman von Stefan Aust.
“Dramatischer Niedergang”, “Erdrutsch”, “Erdbeben”, “Desaster”, “Debakel”, “Katastrophe” – wer gestern Abend die Nachrichten gesehen hat hätte meinen können, das Ende der der Welt sei nahe. Dabei ging es nur um den (zugegebenermaßen ungewöhnlichen) Ausgang der Landtagswahlen in Bayern. 43% – was für andere Parteien ein Traumergebnis wäre, ist für die CSU der Weltuntergang. Die glorreichen Jahre, in denen die Schwesterpartei der CDU sich ihrer absoluten Mehrheit im Land der Lederhosen und Bierhumpen sicher sein konnte, sind vorbei. Alles fragt sich nun hektisch: Wie um alles in der Welt konnte das bloß passieren?
Hmm, ich hätte da schon so eine Idee. Nur mal rein hypothetisch: Stell dir vor, du hättest einen Ministerpräsidenten (Anm. d. Red: Edmund Stoiber), der keinen vollständigen Satz herausbringen kann, ohne in verbale Fettnäpfchen zu treten und Blumen umzubringen. Stell dir weiter vor, eben dieser Ministerpräsident würde in einer unschönen Schmutzkampagne aus dem Amt katapultiert, von einem Landwirtschaftsminister (zweite Anm. d. Red: Horst Seehofer), der seiner Freundin erklärt, er ziehe nun doch seine Frau und die drei Kinder ihr und dem gemeinsamen unehelichen Kind vor. Stell dir nun vor, ein Dritter (auch wieder Anm. d. Red: Erwin Huber) würde diese Schlammschlacht nutzen, um sich selbst in den Sessel des Parteivorsitzenden zu hieven.
Fein, so macht man also heute Politik? Klar, da würde ich auch CSU wählen. Da fühlt man sich als Bürger doch so richtig gut aufgehoben. Kao-tai aus Rosendorfers „Briefen in die chinesische Vergangenheit“ hätte sicher seine helle Freude an dieser “großen Umwendung” in „Bayan“ gehabt.
Aber Leute, beruhigt euch. Es hätte viel schlimmer kommen können. So wie in Österreich zum Beispiel, wo FPÖ und BZÖ (in der Presse diplomatisch „Rechtsparteien“ genannt) satte 30% der Stimmen abgeräumt haben. Das muss man sich mal vorstellen: Im 21. Jahrhundert gibt knapp ein Drittel eines Landes seine Stimme rechtsradikalen, ausländerfeindlichen Volksverhetzern. EIN DRITTEL. Wo bleibt der Aufschrei in der Presse, bitte? Hallo, Österreich? Seid ihr noch dran?
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haha. ja die Radiopannen sind wirklich ein Vergnügen
Es ist genull nau uhr
ich lach mich noch immer schlapp
Ich find’s großartig, egal, ob nun esoterisch angehaucht oder nicht, es ist einfach eine lustige Sache,...
Irgendwie finde ich die Molly schon cool… http://www.youtube.com/watch?v =85ax2JLMJo0...
a. über siebentausend BuzzAngels b. GMail sandbox c. http://de.blog.buzzparadise.co m/problembar-csu-es-bebt-in...
Hallo, hier meine Antworten auf die Fragen: a) über 7000 b) GMail Sandbox für iGoogle c)...