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Archiv der August, 2008

Die Geschichte der Menschheit - aus Lego

2008-08-28 von Cordula in Unser Universum

Julian Barnes erzählte uns „Eine Geschichte der Welt in 12 1/2 Kapiteln“. Die Geschichte der Menschheit ist bekanntlich etwas kürzer – genauer gesagt sogar so kurz, dass sie in einen viereinhalbminütigen Film passt. Von den Neandertalern und den Pyramiden über Luthers 95 Thesen und Newtons Apfel bis hin zu Fließbandarbeit und moderner Kriegsführung saust der Zuschauer im Zeitraffer an den Errungenschaften des Menschengeschlechts vorbei, den guten wie den schlechten. Und das Beste: Es spielt kein einziger Mensch mit. Alle Darsteller sind aus Lego!


30 Years of Music — Gizmodo and Lego Go Miniman Go Contest from Jesus Diaz on Vimeo


Hier spricht die Chefin: Die Herausforderung des interkulturellen Managements

2008-08-27 von Célina in Hier spricht die Chefin

Die Globalisierung und die rasante Entwicklung der Internets haben ein besonderes Phänomen mit sich gebracht: Wir akzeptieren kulturelle Diversität mehr als je zuvor, und wir nutzen sie. Im Grunde ist es unglaublich, dass wir mit Menschen an verschiedenen Orten der Welt kommunizieren können, und das praktisch in Sekundenschnelle. Auf dem Papier ist also alles in bester Ordnung. Aber wie sieht es damit in Wirklichkeit aus? In Unternehmen zum Beispiel? Oder noch genauer gesagt, im Bereich von BuzzParadise, in der Kommunikation mit Bloggern?

Ich habe in meinem Team mehrere Franzosen, einen Italiener, einen Chinesen, eine Koreanerin, eine Amerikanerin italienischer Abstammung, einen Spanier und einen Franzosen mit japanischem Hintergrund. Meine Kunden sind Spanier, Amerikaner, Franzosen, Italiener, Deutsche und neuerdings sogar Israelis. Die Blogger, mit denen wir regelmäßig arbeiten, kommen aus dem Vereinigten Königreich, Frankreich, der Schweiz, Schweden, Spanien, China, Amerika und Japan. Das macht unsere Arbeitstage sehr intensiv, und dadurch, dass wir uns ständig anpassen müssen, lernen wir viel dazu. Insgesamt kommen wir damit gut zurecht.

Aber nur die betreffende Sprache zu beherrschen reicht nicht aus. Wir merken das immer wieder bei den deutschen Bloggern, mit den wir ganz anders umgehen müssen als z.B. mit den französischen oder spanischen. Die kulturellen Unterschiede zwischen den romanischen Kulturen sind deutlich geringer als zwischen den Nachbarstaaten Deutschland und Frankreich. Ein weiteres Problem ist die Integration der Kollegen, die kein Französisch sprechen, in die täglichen Arbeitsabläufe. Obwohl alle unsere Mitarbeiter mehrsprachig sind ist Französisch doch die Arbeitssprache Nummer Eins. Man stelle sich deshalb nur einmal die Einsamkeit unseres chinesischen Kollegen vor, der sich nur auf Englisch verständigen kann… Manchmal fällt mir erst hinterher auf, dass ich mal wieder eine Email an das ganze Team auf Französisch geschrieben habe, obwohl doch der Chinese und der Italiener nur Englisch verstehen.

Natürlich könnten wir uns darauf einigen, nur noch Englisch als Arbeitssprache zu benutzen. Das würde das Verständnis und die Kommunikation für die beiden erleichtern. Oder man könnte einen Tag in der Woche festlegen, an dem ausschließlich Englisch gesprochen werden darf, oder ihnen zu bestimmten Zeiten beim Französischlernen helfen.

Aber das beantwortet noch immer nicht die Frage, wie man ein solch vielfältiges kulturelles Umfeld managt. Eine Sprache ist nur ein kleiner Teil einer Kultur. Die Art und Weise, wie man etwas sagt oder tut, ist stark kulturabhängig. Und die Angehörigen der jeweils dominanten Kultur hinterfragen ihr eigenes Verhalten kaum: weil die Zeit knapp ist, weil vieles so in Fleisch und Blut übergegangen ist, dass man es gar nicht mehr wahrnimmt, oder einfach aus intellektueller Trägheit.

Die wahre Herausforderung für Unternehmen im 21. Jahrhundert, und ganz besonders für solche wie BuzzParadise, besteht darin, sich diesen kulturellen Unterschieden gegenüber zu öffnen und richtig damit umzugehen. Das betrifft sowohl die Organisation des Arbeitsalltags als auch die Fähigkeit, die besten Eigenschaften aller dieser Kulturen miteinander zu verbinden. Wir alle kennen die Klischees: Amerikaner können toll verkaufen, Deutsche sind sorgfältig und organisiert, Italiener können super kommunizieren, Inder sind Technologieexperten usw. Und dennoch steckt darin ein wahrer Kern. Jede Kultur hat besondere Eigenschaften, und das Unternehmen, das diese zu handhaben und zu verbinden weiß, erarbeitet sich so eine besondere Stärke.


Harry Potter und der Halbblutprinz: Der offizielle Trailer

2008-08-25 von Cordula in Unser Universum

Nachdem letztes Jahr die Verfilmung von Harry Potter und der Orden des Phönix (das fünfte Buch aus der Erfolgsserie von J. K. Rowling) in die Kinos kam, hatten wir für diesen Herbst eigentlich die Filmversion des sechsten Bandes, Harry Potter und der Halbblutprinz, erwartet. Der ursprünglich für den 20. November angekündigte Kinostart wurde jedoch überraschend auf Juli nächsten Jahres verschoben.
Angeblich war dies nötig aufgrund des monatelangen Drehbuchautorenstreiks in den USA, der zu Produktionsverzögerungen geführt hatte. Andere wiederum sind sich jedoch sicher, dass der Film ganz einfach viel mehr Geld einspielen wird, wenn er zu Sommerbeginn in die Kinos kommt… Dabei rangieren die fünf bisher verfilmten Teile unter den ersten 25 Plätzen auf der Liste der erfolgreichsten Filme – über 4,4 Milliarden US-Dollar haben die Streifen über die Abenteuer von Harry Potter (Daniel Radcliffe) und seinen Freunden Ron (Rupert Grint) und Hermine (Emma Watson) in der Zauberschule Hogwarts bereits eingespielt.

Wie auch immer, die Fans des Zauberlehrlings werden sich auf jeden Fall noch eine Weile gedulden müssen. Bis dahin können sie sich aber hier schon mal den offiziellen Filmtrailer ansehen, oder auf der persönlichen Homepage von J.K.Rowling stöbern.


Viral Marketing At Death Star Germany: Darth Vader auf Schwäblisch

2008-08-21 von Cordula in What's hot, what's not

Was klingt grausiger/amüsanter als ein Deutscher, der mit deutschem Akzent Englisch spricht? Richtig, ein Deutscher, der mit deutschem Dialekt Englisch spricht. Wir erinnern uns an die herrliche Parodie des Urbayern in „The ramp“ (oder besser gesagt: „Ze rämp“) von BMW.
Die schwäbische Variante des Englischen dürfen wir nun in dem Nachfolgerclip von “Virales Marketing im Todesstern Stuttgart” bewundern. Denn: die Szene gibt es jetzt auch auf Schwäblisch (oder wie auch immer sich das dort verwendete Idiom nennen mag). Ein wahrer Ohrenschmaus…“Biehollt, hia kamms Misster Wäyda!”


Katzen essen Spaghetti – oder wie die Katze in die Talkshow kam

2008-08-19 von Cordula in Unser Universum

Liebe Kinder, hier spricht wieder Petra Lustig.

Heute nehmen wir die Axiome durch. Ein Axiom ist bekanntermaßen ein „nicht deduktiv abgeleiteter Grundsatz einer Theorie“, oder anders gesagt „ein Satz, der beweislos vorausgesetzt wird“. (Ja, die Definitionen sind von Wikipedia – woher sonst?)
Ein Beispiel für ein Axiom: “Katzen essen Spaghetti.”
Deduktiv ist da definitiv nix, ich setze das jetzt einfach mal so voraus. Grins.

Ok, Schluss mit (Pseudo-)Mathe. Aber wer immer schon mal ein domestiziertes Raubtierexemplar sehen wollte, das längliche gekochte Teigwaren verzehrt (oder zumindest so aussieht, als täte es das), dem sei dieser Ausschnitt aus der „Morning Show“ mit Mike und Juliet ans Herz gelegt.



Ja ja, da kann man wirklich nur auf gut Deutsch sagen: „Häh? Was?“ Wenn jemand mir sagen kann, was da vor sich geht – Hinweise und Spekulationen sind herzlich willkommen.



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