Schon wieder eine Band aus Skandinavien? Wieder so ein Hype, der die Massen blind in die Plattenläden stürmen lässt, in der Hoffnung dieses eine Mal aber auch wirklich zu den Allerersten, zur Avantgarde des Neuen zu gehören?
Diese Art Wettsport, der in den meisten Städten mit Clubkultur praktisch schon zum guten Ton gehört, könnte durch Holiday Fun Club aus Schweden wieder neu entfacht werden.
Die Geschichte der Band, die ihr Debutalbum im Herbst 2007 veröffentlichte, ist klassisch: Max, Viktor, John, Andy und Ville spielten zuvor allesamt in unterschiedlichen Bands, bevor sie vor zwei Jahren beschlossen für immer Ferien zu machen. Ihre Vorbilder des frühen Punk und Post-Punk sind in den Songs ?Mellanstadiet“ oder ?Hamburg in the Night“ kaum zu überhören.
Auch wenn Vergleiche immer schwierig und für Newcomer eine schwere Bürde sind, klingen ihre Songs wie ein Spagat zwischen Joy Division, Devo und ansatzweise Franz Ferdinand. Das Album ist, dank des kleinen, feinen Labels Subterrania, sorgfältig arrangiert. Die Songs sind eingängig, aber niemals langweilig oder austauschbar und in jedem Fall gut tanzbar. Auf in die Ferien!
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Quelle Foto: Subterrania (Cargo Records)
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Petra Lustig meinst du
gut gut jungs weiter so
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